06.06.2019 I News

 

DIE HERAUSFORDERUNG - ZURÜCK ZUR ALTEN STÄRKE

 

Es fällt mir schwer Worte für die drei letzten Wochenenden zu finden. Desshalb auch erst jetzt ein Rückblick der zwei Weltcuprennen in Albstadt und Nove Mesto sowie der SM vom vergangenen Wochenende.

 

An den Weltcupstart nach Albstadt reiste ich mit etwas einem mulmigen Gefühl da ich das Short Race nicht fahren konnte und wusste, dass ich durch meine Rangierung im UCI Ranking wohl oder übel in der 7. Reihe einstehen musste. Eine komplett neue und für mich noch nie dagewesene Situation der ich mich versuchte zu stellen. Leider hatte ich das ganze Rennen hindurch nie "die Beine" welche ich beim Training verspürte und so beendete ich das Rennen auf dem entäuschenden 46 Rang. Somit war klar, dass ich am nächsten Wochenende wo bereits der nächste WC in Tschechien stattfinden würde noch weiter in der Weltrangliste zurückfallen würde, da mir der 8. Rang vom letzten Jahr gestrichen wurde und ich somit weitere wichtige Punkte verlor.

Mit einem unsicheren Gefühl, jedoch top motiviert, reiste ich nach Nove Mesto. Diesmal hies es in der 10. Reihe einstehen und wäre dies nicht schon genug, fing ich mir in der Startrunde ca. 10m nach der Wechselzone einen Platten ein. So musste ich eine halbe Runde Fahren/Laufen bis ich wieder bei der Wechselzone ankam. In dieser Phase des Rennens eine Katastrophe. Ich fand mich somit im 130 Teilnehmer grossen Feld zu hinters wieder.

Bis zum Renneschluss fuhr ich noch auf Rang. 63. vor.

 

Nach den vielen Rückschlägen in diesem Jahr und keinem wirklich zufriedenstellenden Resultat wird es immer wieder schwieriger motiviert und mit Zuversicht in die nächste Trainingswoche zu starten. Akkribisch auf die Nahrung zu achten und die Balance zwischen hartem Training und Erholung zu finden ist in den Wochen nach einem weiteren Rückschlag eine grosse Challange! Jedoch bin ich überzeugt, dass ich weiterhin auf dem richtigen Weg bin und bessere Resultate bald kommen werden.

 

Mit diesem Glauben reiste ich letztes Wochenende dann auch an die Schweizermeisterschaften in Gränichen (AG). Jedoch wusste ich im Vorfeld, dass es eine schwierige Aufgabe werden würde in einem so hochkarätigen Feld (5 Fahrer in den Top 10 am WC) ein für mich zufriedenstellendes Resultat heraus zu fahren. Somit muss ich in der momentanen Situation mit einem 11. Rang vorlieb nehmen.

 

In den nächsten Wochen habe ich nun Zeit an meinen "Baustellen" zu arbeiten um Mitte Juli am nächsten WC in Andorra besser konkurrenzfähig zu sein.