06.08.2019

 

Weltcup Nr. 3, 4 und 5 mit Abstecher nach Frankreich

 

Am 7. Juli ging es weiter mit dem dritten Lauf der Weltcupsaison in Andorra auf über 1900 Meter über Meer. Die Höhe machte mir keine grosse Mühe aber die Strecke erlaubte nicht viele Überholmöglichkeiten und so beendete ich das Rennen auf Rang 45.

 

Gleich eine Woche später traf sich der ganze Mountainbikezirkus in Les Gets (FRA) wieder. Aufgrund der breiten Strecke zu Beginn konnte ich am Start von Reihe 8. mehrere Ränge gutmachen und war nach einer halben Runde auf Rang 32. vorgestossen. Dieses Starttempo büsste ich aber bei heissen und staubigen Bedingungen während des Rennverlaufes und fiel zwischenzeitlich wieder auf Rang 50 zurück. Zum Glück konnte ich mich wieder fangen und beendete das Rennen schlussendlich auf Rang 34.

 

Da ich mich das erste Mal seit meiner Karriere nicht für die Europameisterschaften qualifizierte, suchte ich mir eine andere Startmöglichkeit um UCI Punkte zu holen. Da ich aufgrund meiner letztjährigen Verletzung, ausgelassenen Rennen zur Vorbereitung auf die letztjährige WM und dem nicht optimalen Start in die Saison 2019 von Woche zu Woche viele Punkte verliere und somit immer weiter in der UCI Weltrangliste zurückfalle, heisst dies auch immer noch schlechtere Startpositionen an den Weltcuprennen.

Ich fand mit dem Transmaurienne Vanoise ein Mehretappenrennen in Frankreich und so machte ich mich auf und erlebte während 5 Tagen ein Auf und Ab mit zweifachem Plattfuss bereits bei der ersten Etappe oder Falschfahren in der zweitletzten Etappe. Am Schluss konnte ich das Rennen aber gewinnen und konnte somit den "Punkteschaden" zum letztenjährigen 4. Rang an der EM (90 Punkte) mit den gwonnen 80 Punkten ein wenig kompensieren.

 

In Val di Sole startete ich mit der etwas aussichtslosen Startnummer 101 in Startreihe 9. Zu Beginn des Rennens ist es beinahe unmöglich ein rhytmisches Renntempo zu fahren, da es immer wieder Stop and Go gibt und man an den Anstiegen absteigen muss. Trotzdem kam ich nach der ersten Runde bereits als 48 über Start und Ziel. Während dem gesamten Rennen konnte ich mich immer weiter vorarbeiten und kam schlussendlich als 20 über die Ziellinie. Für mich ein grosser Schritt nach vorne und mein in dieser Saison bestes WC-Resultat.

 

Leider bringt mich dieses Resultat in der UCI Weltrangliste nicht bedeutend nach vorne und so werde ich auch nächstes Wochenende in der Lenzerheide erneut eine Aufholjagd von hinten starten müssen.

 

Freue mich auf viele Gesichter in der Lenz.